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Posts Tagged ‘Türkisch’

18. 03. 2010 Energiesparkampagne auf Türkisch

Während der ständigen Diskussion in Politik und Medien ob Migranten nun die Sprache der “neuen Heimat” erlernen sollen, müssen oder dürfen, haben etliche Unternehmen längst den wirtschaftlichen Aspekt um die Zielgruppe “Migranten” erkannt.

Bislang gibt es nur wenige Informationsmaterialien in unterschiedlichen Sprachen wie z.B. Türkisch, Ungarisch, Serbisch oder Kroatisch. Und wenn Infobroschüren vorhanden sind, sind diese oft nicht zielgruppengerecht konzipiert, sondern eine einfache Übersetzung von deutschen Broschüren.


Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hat dies im Jahr 2009 geändert und für die größte Migrantengruppe in Deutschland einen Türkischen Heizspiegel mit kostenlosem Heizgutachten-Service zur Verfügung gestellt. Ziel war es türkischsprachigen Menschen den Zugang zu Energiesparthemen zu erleichtern und die Motivation zum eigenen Handeln zu steigern.

20.000 Exemplare des Türkischen Heizspiegels 2009, der übersetzt “Isitma Kilavuzu” heißt, sollen in der türkischsprachigen Bevölkerung verteilt werden. Die gesamte Kampagne rund um den Türkischen Heizspiegel läuft bis zum 31.12.2010. Mit der Broschüre, dem kostenlosen Heizgutachten und dem Online-HeizCheck in türkischer Sprache informiert die Kampagne türkischsprachige Bürger über Einsparmöglichkeiten im Heizbereich und sensibilisiert diese für Energiethemen.

Auch die Medien berichteten über die Informationskampagen sehr breit. So konnte als Medienpartner die größte türkischsprachige Tageszeitung in Deutschland (Hürriyet) sowie der erste deutschlandweit sendende türkische Radiosender Metropol FM gewonnen werden.

10. 03. 2010 Supermärkte vs. türkische Kreisler

Auch der Lebensmittelhandel (muss) türkisch lernen…

Der heimische Lebensmittelhandel bekommt zunehmend “Angst” von den “neuen” Nahversorgern. Was einst unsere Kreisler nebenan waren sind heute kleine Geschäfte mit klingenden Namen wie “Inci Market” und Co. Vom frischen Faldenbrot über Obst & Gemüse bsi hin zu diversen Milchprodukten bekommt man in den von Familien geführten Märkten alles was das Herz begehrt. Und das meist auch am Sonntag.

Ganz klar, dass der heimische Handel etwas tun muss. Handlungsbedarf besteht etwa daran eigene Produkte für die Zielgruppe anzubieten. In einigen Regionen gibt es daher in ausgesuchten Supermärkten bereits ein Produktsortiment für türkischstämmige Personen. Das dies auch beworben werden muss sieht man hier am Beispiel von Zielpunkt. Punkt.

11. 02. 2010 VW spricht Türkisch

WERBE- UND KOMMUNIKATIONSKAMPAGNE FÜR VOLKSWAGEN

Mit dem Projekt „Volkswagen spricht Türkisch“ werden seit 2005 die Werbe- und Kommunikationsaktivitäten der Volkswagen AG im Ethnomarketing-Bereich umgesetzt. Die Marke Volkswagen umwirbt die ca. 2,7 Millionen Deutschtürken im Rahmen des Projektes mit einem Service in türkischer Sprache. Seine tragenden Säulen sind türkischstämmige Verkaufsberater, die in immer mehr Volkswagen-Händlerbetrieben eingesetzt werden.

Volkswagen zeigt vor wie es geht. Hier ein Paradebeispiel für perfektes Ethnomarketing auf allen Kommunikationsebenen. Den gelungenen TV-Spot sowie das Making Of findet man auf der eigens für die Zielgruppe geschaffenen Webseite: www.vw-spricht-tuerkisch.de

Neben diesem sehr gelungendem Spot, wirbt der Automobilhersteller mit türkischsprachigen Anzeigen, Radiospots, Promotion-Aktionen und großflächigen Werbeplakaten.


10. 02. 2010 Türkische Werbung für Kabel Deutschland

Auch die Kabelbetreiber unserer nördlichen Nachbarn sind uns um einiges vorraus. Zumindest in sachen Ethnomarketing und zielgruppenadäquate Ansprache von Neukunden.

In Deutschland bzw. in Berlin und hier in den Bezirken (Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln) mit großem Anteil an türkischstämmigen Personen, werben viele Firmen auf Großplakaten auf Türkisch um neue Kunden.



10. 02. 2010 Telering Mücke spricht Türkisch

Hier ein Fundstück und gutes Beispiel für eine Anzeige in einem türkischen Magazin. Telering bewirbt hier die Wertkarte “Mücke” auf türkischer Sprache.



20. 10. 2009 3 bringt die Heimat näher…

Hutchison 3G bringt AustrotürkInnen via TV und Radio “die Heimat” aufs Handy


Als erster Mobilfunker Österreichs bietet Hutchison 3G der türkischstämmigen Community türkisches Fernsehen und Radio übers Handy. Wer das herkömmliche TV-Paket bucht, kann nun auch aus vier türkischen Radiosendern wählen und über den Privat-TV-Kanal ATV türkisches Fernsehen mobil konsumieren. Der Werbeslogan dazu: “3 bringt die Heimat näher”!


Ein Beweis für die gut funktionierende Mund-zu-Mund Propaganda ist der der vierwöchige Testlauf, ganz ohne Werbung. Er scheint “3″ recht zu geben: Obwohl die KundInnen nicht darüber informiert worden waren, dass nun auch Türk-ATV angeboten wird, rückte der Sender von Null auf Platz vier beim Ranking der beliebtesten Handy-TV-Sender bei “3″.


Quelle: derstandard.at

30. 09. 2009 „SEAT spricht Türkisch“ mit “VIP Dolmus” auf Sendung




Im Rahmen des Projektes „SEAT spricht Türkisch“ wird mit der TV Sendung SEAT „VIP Dolmus“ ein Format ins Leben gerufen, welches in dieser Form weder in Deutschland noch in der Türkei existiert.
Dabei unterhalten prominente Gäste aus Wirtschaft, Politik und dem öffentlichen Leben während ihrer SEAT Shuttle-Fahrt die Zuschauer auf angenehme Art und Weise.


Anläßlich des bevorstehenden Starts der Ausstrahlung von SEAT „VIP Dolmus“ auf Show Türk stellt die Agentur KOM Media & Marketing GmbH die Sendung auf einer Pressekonferenz vor.


Quelle: ethnomarketing.de

30. 09. 2009 Immowelt Ethno-Kampagne


Die Fortsetzung der von McCann Erickson (München) entworfen Werbekampagne von Immowelt.de verfolgt in Teilen einen modernen Ethno-Marketing-Ansatz: 15 Prozent der Plakate sind auf Türkisch gehalten.


Der neue Ansatz Ethno-Marketing spiele eine wichtige Rolle in der dritten Auflage der cross-medialen Werbekampagne von Immowelt.de: Als eine von drei neuen Figuren der durch die bisherigen Aktionen bekannt gewordenen Immowelt-Wohntypen erscheint eine orientalische Frau mit Kopftuch, modernem Business-Kostüm und Gesetzbuch - eine moderne Frau, die gleichzeitig selbstbewusst ihre kulturellen Wurzeln pflegt.


Wie in den bisherigen Kampagnen sind die Motive bundesweit auf Plakatwänden, Citylights und Litfaßsäulen zu sehen. - in sechs Ballungsgebieten teilweise auch auf Türkisch: “Damit reagieren wir als erster großer Immobilienportal-Anbieter auf die multikulturelle Realität in Deutschland und zeigen, dass wir uns als ein Portal für alle verstehen, die in Deutschland leben”, erläutert Carsten Schlabritz, Vorstands-Vorsitzender der Immowelt AG.


Neben den Plakataktionen in 45 Städten gibt es Anzeigen in regionalen und bundesweiten Tageszeitungen des Immowelt-Medien-Netzwerkes. Das Netzwerk umfasst angesehene Titel wie die WAZ und ihre Regionalteile, den Münchener Merkur, den Tagesspiegel und den Südkurier.


Einen großen Anteil der gesamten Kampagne macht auch wieder der Online-Bereich aus. In enger Abstimmung mit der Außenwerbung und den Anzeigen im Print-Bereich werden mehrere hundert Millionen Banner auf prominenten Portalen platziert.


Die Werbekampagne wurde von McCann Erickson (München) entworfen. Neben dem Ethno-Motiv gesellen sich noch ein Rocker und eine Stewardess zur Immowelt-Familie. Fotografiert wurden die neuen Motive von Frank Schemman. Der Etat bewegt sich im zweistelligen Millionenbereich.


Die Immowelt-Werbekampagnen präsentieren seit 2007 verschiedene Wohntypen. Dem Portal Immowelt.de bescherten die Aktionen eine immense Steigerung der relevanten Kennzahlen mit einem durchschnittlichen Plus von 75 Prozent: Zuletzt verzeichnete Immowelt.de monatlich 261 Millionen Page Impressions und 54 Millionen Exposé-Aufrufe “Unsere Kunden, die Makler und privaten Immobilienanbieter, honorieren unsere Anstrengungen: Wir konnten seit Beginn unserer Kampagnen einen Zuwachs der Immobilien-Angebote auf unserem Portal von 600.000 auf 960.000 im Monat verzeichnen”, sagt Carsten Schlabritz.


Kontakt / Quelle
Immowelt AG, Nordostpark 3-5, 90411 Nürnberg, www.immowelt.de
Barbara Schmid, b.schmid@immowelt.de, Tel.: 0911/520 25-462

21. 04. 2009 Raiffeisen Landesbank goes Ethnobanking

Die Raiffeisenbank spricht die Sprache ihrer Kunden.
Das verstehen wir unter bester Beratung in Wien.

Raiffeisen Anzeige Türkisch

Raiffeisen Anzeige Türkisch

Beim Blick ins Wiener Telefonbuch wird rasch klar, dass Wien ein Anziehungspunkt unterschiedlichster Kulturen war und ist. Heute weisen über 30 % der Wienerinnen und Wiener Migrationshintergrund auf. In dieser Entwicklung sieht Raiffeisen eine große Chance für die Zukunft. Denn in einer globalen Welt gewinnt die Offenheit und Internationalität einer Metropole immer mehr an Bedeutung. Für Wien müssen jetzt die Weichen gestellt werden, um sich als modernes Kultur- und Wirtschaftszentrum im Herzen Europas zu etablieren. Entscheidend dabei ist die Integration unserer neuen Mitbürger. Raiffeisen in Wien geht dabei mit der Beratungsoffensive für Wiener mit Migrationshintergrund einen Schritt in die richtige Richtung.

Nur wer den Menschen zuhört, kann ihre Wünsche verstehen.
Abseits von Klischees wollte Raiffeisen bei einem Kundenparlament wissen, was für Einwanderer der ersten und zweiten Generation in Wien wirklich wichtig ist. Um dieser Zielgruppe konkrete Vorteile bieten zu können, interessierte die Raiffeisenbank in Wien vor allem ihre Wünsche bei der Finanzberatung.

Das führte zu teilweise überraschenden Ergebnissen. Die meisten Migranten schätzen es, wenn sie auch in ihrer Muttersprache betreut werden. Viel mehr Wert legen sie aber darauf, dass der Bankberater ihr Lebensumfeld kennt und so ihre Bedürfnisse besser verstehen kann.
Für ihre Finanzgeschäfte bevorzugen Einwanderer mehrheitlich österreichische Banken, die einen seriösen und zuverlässigen Eindruck vermitteln.

Im Fokus der Umfrage von Raiffeisen standen Einwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei, die einen Großteil der Migranten in Wien bilden. Bei den Befragungen hat Raiffeisen genau zugehört. Und darauf hin die neue Beratungsoffensive der Raiffeisenbank in Wien für „neue Wiener“ ins Leben gerufen.

Zwei Projektfilialen und mehrsprachige Info-Schwerpunkte machen den Anfang.
Erste Zeichen der Raiffeisen Beratungsoffensive für Migranten sind die beiden Pilot-Bankfilialen im 10. und 15. Wiener Gemeindebezirk. In der Filiale in der Favoritenstraße werden türkischsprachige Kunden von zwei Beraterinnen mit türkischen Wurzeln kompetent und in ihrer Muttersprache beraten.
Am Kardinal-Rauscher-Platz stehen eine Serbin und eine Türkin den Einwanderern mit Rat und Tat zur Seite – nach Wunsch auch auf Serbisch/Kroatisch/Bosnisch bzw. Türkisch.

Die neu gewonnenen Kunden würdigen vor allem die ihnen vertraute Gesprächskultur und das individuelle Eingehen auf ihre Bedürfnisse. Die Beratung in der Muttersprache und auch die übersetzten Broschüren und Folder bauen dabei sprachliche Barrieren ab und schaffen Vertrauen.
Zum langfristigen Ziel hat sich die Raiffeisenbank in Wien gesetzt, die Wiener mit Migrationshintergrund in ihrem täglichen Umfeld zu erreichen und anzusprechen. Bestärkt in diesem Bestreben wird Raiffeisen dadurch, dass die Mehrheit der unter 30-jährigen Migranten für immer in Wien leben will. Und je einfacher den jungen Menschen die Integration gemacht wird, desto schneller wächst Wien zu einem multinationalen Lebensraum mit Zukunft. Die Raiffeisenbank in Wien übernimmt dabei gerne eine führende Rolle.

Professionelle Betreuung von Anfang an
Gerade im Umgang mit den „neuen Wienern und Wienerinnen“ ist es uns ein besonderes anliegen gewesen diese umfassend und qualitativ am besten zu betreuen. Gerade in dieser Zielgruppe ist verlorenes Vertrauen nicht bzw. nur mit erschwertem Aufwand wieder herzustellen. Die Raiffeisen Landesbank hat sich daher entschlossen die Vertrauensbank für Kunden mit Migrationshintergrund zu sein. In enger Zusammenarbeit mit Brainworker – Community Marketing, der 1. Diversity Marketing Agentur Österreichs, haben wir uns daher das Know-how für die erfolgreiche Kundenbetreuung angeeignet und umgesetzt.

Quelle: Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien