14. 05. 2010 Werbe-Fauxpas im Ethnomarketing
In unregelmäßigen Abständigen präsentieren wir euch hier Werbe-Fauxpas im Ethnomarketing. Diese sollen uns zeigen, dass Werbung, ist sie auch noch so teuer und noch so konzeptionell durchdacht, nichts bringen wird, wenn man sich nicht mit den kulturellen und ethnologischen DOs und DON’Ts der jeweiligen Länder befasst.
Ethnomarketing Werbe-Fauxpas:
Eine amerikanische Firma versucht in China ihr Produkt, Golfbälle, abzusetzen. Das Konzept erscheint für den Europäer so belanglos wie pragmatisch: Die an den Chinesen zu bringenden Golfbälle wurden im 4er Pack verkauft und in eine praktische, weiße Verpackung gebettet. Wer, in unserem Kulturkreis, hätte wohl gedacht, dass es sich hier um zwei der größten Don’ts in der chinesischen Werbewirtschaft handelt? Denn die Farbe Weiß und die Zahl 4 stehen beide in China für den Tod.
Und die Moral von der Geschicht: Holen Sie sich professionelle Unterstützung! Auch wenn eine eigene Marketingabteilung vorhanden ist, sollten Sie eine externe Agentur zur Beratung hinzuziehen.
Quelle: alexehrensenf














