Diversity Marketing

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14. 05. 2010 Werbe-Fauxpas im Ethnomarketing

In unregelmäßigen Abständigen präsentieren wir euch hier Werbe-Fauxpas im Ethnomarketing. Diese sollen uns zeigen, dass Werbung, ist sie auch noch so teuer und noch so konzeptionell durchdacht, nichts bringen wird, wenn man sich nicht mit den kulturellen und ethnologischen DOs und DON’Ts der jeweiligen Länder befasst.

Ethnomarketing Werbe-Fauxpas:

Eine amerikanische Firma versucht in China ihr Produkt, Golfbälle, abzusetzen. Das Konzept erscheint für den Europäer so belanglos wie pragmatisch: Die an den Chinesen zu bringenden Golfbälle wurden im 4er Pack verkauft und in eine praktische, weiße Verpackung gebettet. Wer, in unserem Kulturkreis, hätte wohl gedacht, dass es sich hier um zwei der größten Don’ts in der chinesischen Werbewirtschaft handelt? Denn die Farbe Weiß und die Zahl 4 stehen beide in China für den Tod.

Und die Moral von der Geschicht: Holen Sie sich professionelle Unterstützung! Auch wenn eine eigene Marketingabteilung vorhanden ist, sollten Sie eine externe Agentur zur Beratung hinzuziehen.

Quelle: alexehrensenf


14. 04. 2010 MINI und schwule Schmetterlinge


Netzfundstück: Gay-Kampagne von Riller & Schnauck für MINI

Gutes Beispiel für eine offene Kampagne mit dem Regenbogen als Symbol für Schwule und Lesben. Durch den Einsatz des Regenbogens kann die Kampagne sowohl in einschlägigen Magazinen sowie im Mainstream verwendet werden ohne einen eindeutigen “Zielgruppen-Hinweis” zu geben. Der Regenbogen ist in der GLBT-Community das wohl stärkste Symbol und wird nahezu auf allen Publikationen, Anzeigen, im Web und sonstigem verwendet.

Durch die Positionierung des Berater - welcher im Idealfall der Community angehört - schafft die Anzeige eine persönliche Note und diese wiederrum Vertrauen.

Quelle: http://gaymarketingblog.com/

23. 03. 2010 Sind Behinderte hässlich? Hören macht schön. Hä?


In der Süddeutschen Zeitung vom 21. März 2009 wirbt die Firma Widex Hörgeräte GmbH ganzseitig mit dem Slogan “Hören macht schön”. Diese Werbung ist aus meiner Sicht, trotz der Tatsache, dass der abgebildete Herr scheinbar im realen Leben Fotomodell ist, eine Beleidigung und für Menschen mit Behinderung (im speziellen von gehörlosen Menschen) zu tiefst verletzend. Die Anzeige suggeriert, dass Menschen mit Behinderung hässlich sind und nur durch ein Hörgerät (natürlich von der Firma Widex) ihre Schönheit erlangen. Wo ist das Diskriminierungsverbot in Deutschland?

Mein Empfehlung: Bitte nicht nachmachen und vorher einen Profi fragen.

10. 03. 2010 Unterwäsche Werbung mal anders


Dass man Unterwäsche und die Funktionalität dieser auch anders als mit nackten Körpern bewerben kann macht McAlson vor. Egal in welches Gay- oder Lifestylemagazin man blickt überall sieht man durchtrainierte, gebräunte und augestylte Männerkörper. Warum auch nicht? Sex sells!

McAlson denkt jedoch weiter… In einem Magazin in dem man mehr als 20 bildschöne Männer mit ihren Traumkörpern sieht geht eine Anzeige mit dem selben Motiv rasch unter. Es bleibt leider keine Erinnerung mehr daran, welche Werbung man eigentlich gesehen hat. Daher spielt McAlson mit den Nüssen und bringt humorvoll auf den Punkt warum man diese Boxershorts tragen sollte. Eben weil Sie die angenehmsten Boxershorts aller Zeiten sind.

10. 03. 2010 Supermärkte vs. türkische Kreisler

Auch der Lebensmittelhandel (muss) türkisch lernen…

Der heimische Lebensmittelhandel bekommt zunehmend “Angst” von den “neuen” Nahversorgern. Was einst unsere Kreisler nebenan waren sind heute kleine Geschäfte mit klingenden Namen wie “Inci Market” und Co. Vom frischen Faldenbrot über Obst & Gemüse bsi hin zu diversen Milchprodukten bekommt man in den von Familien geführten Märkten alles was das Herz begehrt. Und das meist auch am Sonntag.

Ganz klar, dass der heimische Handel etwas tun muss. Handlungsbedarf besteht etwa daran eigene Produkte für die Zielgruppe anzubieten. In einigen Regionen gibt es daher in ausgesuchten Supermärkten bereits ein Produktsortiment für türkischstämmige Personen. Das dies auch beworben werden muss sieht man hier am Beispiel von Zielpunkt. Punkt.

10. 02. 2010 Armani Exchange - “Share The Love”

Armani Exchange - “Share The Love”

Am 14. Februar wird der traditionelle Valentinstag und damit die Liebe gefeiert. Zahlreiche Unternehmen sind in der Werbeschlacht um verliebte Paare für ihre Produkte zu begeistern. Ein Unternehmen erfreut und schockt zugleich – Armani Exchange.

Unter dem Motto “Share The Love” schaltet das Lable Anzeigen und platziert Plakate mit sich liebenden Paaren. Neben einem in der Mitte positionierten Heteropaar, wird auch ein schules und lesbisches Paar gezeigt.

Respekt für diese mutige Kampagne. Weiter so!


02. 09. 2009 Brainworker - Professional Training


Brainworker launcht im September neue Unit: “Brainworker - Professional Training”

Am 24. September 2009 findet der erste Workshop zum Thema Diversity-Marketing im Hause Brainworker statt. Zeitgleich mit diesem Termin startet die neue Unit “Professional Training”. Anders als viele klassische Fortbildungsprogramme wird hier im warsten Sinne des Wortes vielfältiges Wissen vermittelt.

Die Academy - wie sie auch genannt wird - richtet sich speziell an Mitarbeiter und Führungskräfte in Marketing & Werbung, Produktmanagement, PR & Kommunikation und den Vertrieb. Die Workshops sind so aufgebaut, dass neben einen kurzem Theorieteil sowohl Fachbeispiele behandelt als auch für die Teilnehmer aktuell relevante Aufgabenstellungen besprochen werden können.

Derzeit findet man auf der Homepage 4 Termine (Diversity-Marketing, Ethnomarketing 1 & 2, Nischenmarketing) welche von 9-13 Uhr und von 16-20 Uhr gebucht werden können. Eine Terminübersicht und Details zu den einzelnen Workshops findet man >hier.

06. 05. 2009 Beispiele zu Diversity Marketing

Hornbach verwendet alle 6 Kerndimensionen des Diversity Marketings für aktuelle Kampagne. Hier drei Beispiele daraus:

Quelle: Webseite von Hornbach Österreich

27. 04. 2009 Terminhinweis: “Kundenpotential Migranten in Wien”

Nicht nur in Zeiten der Krise ist die Erschließung von neuen Kunden essentiell. Banken, Versicherungen aber auch die Telekommunikationsbranche sowie viele andere Unternehmen setzen dabei verstärkt auf Ethno-Marketing. Junge Österreicher und Österreicherinnen mit einem migrantischen Hintergrund weisen ein spezielles Konsumverhalten auf. Mit gezielten Marketing-Aktivitäten sprechen Firmen die Bedürfnisse dieser wachsenden Kundengruppe an. Das Ethno-Magazin biber möchte Sie deshalb auf eine Veranstaltung des Vereines “Wirtschaft für Integration” hinweisen, bei der Marktforscher Peter Hajek (Public Opinion Strategies), Werber Rudi Kobza (Lowe GGK) und Raiffeisen-Landesbankchef Georg Kraft-Kinz interessante Zahlen und Fakten zu diesem Thema erläutern werden.

Der Verein “Wirtschaft für Integration” lädt sehr herzlich erstmals zum

Forum Brunnenpassage
Das Thema: “Kundenpotential Migranten in Wien”
Montag, 11.Mai 2009, 19.00 Uhr.

Podium:

Dr. Georg Kraft-Kinz und Mag. Ali Rahimi, Obmänner des Vereines Wirtschaft für Integration

Dr. Peter Hajek , Public Opinion Strategies

Rudi Kobza, Lowe GGK Werbeagentur.

Moderation: Ivana Cucujkic (Biber Stadtmagazin)

Anschließend Buffet und Networking

Die Ziele: Impulse geben und aufnehmen, Informationsdrehscheibe für Projekte und Fakten, Netzwerke in Wirtschaft, Politik und Medien verbinden, Kontakte ermöglichen - Integration ist eine Chance für den Wirtschaftsstandort Wien, die wahrgenommen werden muss.

Das sind nur einige Stichworte zu dieser neuen Veranstaltungsreihe zu der nun im Rhythmus von rund sieben Wochen vom Verein “Wirtschaft für Integration” eingeladen wird.

Die Brunnenpassage ist ein Begegnungsort der Caritas der Erzdiözese Wien in der ehemaligen Markthalle des Brunnenmarktes.

Termin: Montag, 11. 05. 2009
Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:00
Brunnenpassage: Brunnengasse 71, Yppenplatz, 1160 Wien

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und einen spannenden Gesprächsabend.

Um Anmeldung wird gebeten bis 04. Mai unter info@vwfi.at oder Tel: 069915775197


23. 04. 2009 Raiffeisenbank in Wien feiert Tag des Kindes

23. April 2009 - Tag des Kindes

Raiffeisenbank in Wien nutzt türkischen Feiertag für Marketingstrategie

Tag des Kindes

Tag des Kindes

Im Zuge der Ethnokamagne der Raiffeisen Landesbank in Wien wurde am 23. April 2009 - in der Türkei der “Tag des Kindes” - gefeiert. Eingeladen sind alle mitzufeiern. In den beiden Pilotfilialen in der Favoritenstraße in Wien 10 sowie am Kardinal-Rauscher-Platz in Wien 15 wurden Hüpfburgen für Kinder aufgestellt und Luftballons verteilt. Neben dem Programm für Kinder betreuen sowohl die türkischen und serbokroatischen Mitarbeiter deren Eltern und Interessierte, wahlweise in Deutsch, Türkisch, Bosnisch, Serbisch oder Kroatisch.

Ein gutes Beispiel dafür wie mit einfachen Mitteln und den Einsatz von Länderspezifischen Veranstaltungen eine ganze Zielgruppe umfassend bedient werden kann. So wird Ethnomarketing nicht nur betrieben sondern auch gläubwürdig gelebt.

Hintergrundinformation:
In der Türkei wurde 1920 der 23. April (türkisch 23 Nisan) als Feiertag namens „Tag des Kindes“ eingeführt. 1920 versammelte sich die Große Nationalversammlung in Ankara und sie verkündete die Republik Türkei. Atatürk wurde dann zum ersten Präsidenten gewählt; danach widmete er den Kindern diesen Tag unter dem Motto Kinder von heute, Regierende von morgen.

Text & Foto: Brainworker - Community Marketing